Bisher haben drei
deutsche Städte ihre Unterstützung für Flüchtlinge im Rahmen der
bundesweiten Kampagne „save me“ zugesagt – Frankfurt schweigt bislang
dazu. Yildiz Köremezli-Erkiner, die migrationspolitische Sprecherin der
LINKEN im Römer, sagt: „Frankfurt mit 180 Nationalitäten, 200 Sprachen,
die internationalste Stadt Deutschlands, muss sich seiner Verantwortung
ebenfalls bewusst werden und die volle Unterstützung zusagen. Deshalb:
Frankfurt sagt ja! Wir sind bereit, unseren Teil zu einem effektiven
Flüchtlingsschutz beizutragen!“ Frankfurt solle sich als Kommune
ausdrücklich dazu bekennen, Flüchtlinge aufzunehmen und ihren Teil dazu
beizutragen, dass Schutzbedürftige, die sich in ausweglosen Situationen
befinden, eine neue Heimat finden und eine Lebensperspektive erhalten.
Die
Kampagne "save me - Flüchtlinge aufnehmen!" ist unter anderem von Pro
Asyl ins Leben gerufen worden. Es sei wichtig, sich als Patin oder Pate
für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland stark zu machen, so
Köremezli-Erkiner, um sich deren Situation bewusst zu werden. Auch die
Stadtverordnete selbst hat sich als Patin bereit gestellt. In Frankfurt
hat sich vor Kurzem ebenfalls eine lokale save-me-Kampagne gegründet.
Ihr Ziel ist es, auf lokaler Ebene für die Aufnahme von Flüchtlingen zu
werben.
Kontakt:
Yildiz Köremezli-Erkiner, Telefon 01 71 / 27 74 533